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Was bedeutet Kiwanis
Was ist Kiwanis; wer sind die Kiwaner
Entstehung der Kiwanis-Idee
Der Kiwanis-Club
Frauen in Kiwanis

IDEE

Die Idee von Kiwanis

Was heisst kiwanis?
Der Name KIWANIS «Nunc Kee-Wanis» geht auf einen Ausdruck der Otchipew-Indianer zurück. Er bedeutet so viel wie «Wir handeln, wir haben eine gute Zeit».

Was ist Kiwanis? Wer sind die Kiwaner?
KIWANIS ist eine weltweite, internationale und moderne Serviceorganisation von selbständigen Clubs, in denen Personen aus allen möglichen Berufsgruppen vertreten sind.

In der Schweiz sind fast 7’000 Mitglieder in beinahe 200 lokalen Clubs mit der KIWANIS-Idee verbunden. Kiwanerinnen und Kiwaner wollen in ihren Zielen durch uneigennützige Dienste eine bessere Gemeinschaft bilden helfen, national und weltweit nach der Definition «Kiwanis ist eine weltweite Organisation von Freiwilligen, die sich aktiv für das Wohl von Kindern und der Gemeinschaft einsetzen».

So engagieren sich Menschen der verschiedensten Berufe, die bereit sind zusammen mit Partnern Projekte im sozialen Bereich zu entwickeln und zu betreuen. Sie möchten so die Lebensqualität von notleidenden Mitmenschen,
in erster Linie aber von Kindern und Jugendlichen verbessern helfen: Deshalb lautet auch das Motto weltweit: «Serving the children of the World».

Jeder KIWANIS-Club bemüht sich um gezielten und wirkungsvollen Einsatz in seiner Region. Die benötigten Mittel erwirtschaftet jeder Club selbst unter Ausnützung der vielfältigen Fähigkeiten seiner Mitglieder. Jeder verdiente Franken kommt so der ausgewählten Bestimmung im sozialen Engagement zugute. Daneben werden regionale, nationale und internationale Projekte unterstützt, insbesondere über die schweizerische «Fondation Kiwanis Stiftung» und über die «Kiwanis International Foundation».
Mehr als 310'000 Kiwanis-Mitglieder, Industrielle, Geschäftsleute und Angehörige freier Berufe in den verschiedensten Teilen der Welt, tragen das Kiwanis-Abzeichen und besuchen regelmässig die Zusammenkünfte ihrer Kiwanis Clubs. Jedes dieser Kiwanis-Mitglieder trägt berufliche Verantwortung, seine Zeit ist beschränkt; dennoch nimmt es aktiv am Clubleben und an der Verwirklichung der sozialen Projekte des Clubs teil.

Entstehung der Kiwanis-Idee
Der erste Kiwanis Club wurde am 21.1.1915 in Detroit, Michigan, USA, gegründet. In der Folge entwickelte sich Kiwanis zunächst in Nordamerika, bis 1963 der erste europäische Kiwanis Club in Wien entstand. In der Schweiz erfolgte die erste Clubgründung im gleichen Jahr in Basel.

Der Kiwanis Club
Der Club trägt die Kiwanis-Ideale durch seine Mitglieder. Geleitet von einem Präsidenten, plant und realisiert er sein Programm in der Regel auf die Dauer eines Jahres hinaus in eigener Verantwortung. Jedes seiner Mitglieder gehört einer der Kommissionen an, die sich um die Veranstaltungen, die Mittelbeschaffung, die Mittelverteilung und die Gewinnung neuer Mitglieder kümmern. Den Wünschen und Fähigkeiten seiner Mitglieder entsprechend, legt jeder Kiwanis Club etwas andere Schwergewichte zur Erreichung seiner Ziele. Die Mitglieder treffen sich in regelmässigen Abständen zu gemeinsamen Mahlzeiten im Clublokal eines möglichst zentral gelegenen Hotels oder Restaurants, das auch die Clubinsignien - Wimpel und Banner - verwahrt.

Nach der formellen Eröffnung des Clubanlasses folgen meistens die gemeinsame Mahlzeit, danach ein kurzer Vortrag eines eingeladenen Referenten oder Mitglieds, die Berichte aus den Kommissionen oder die Vorstellung künftiger Aktionen. Meinungs- und Informationsaustausch findet statt. Bestehende Freundschaften werden vertieft, dauerhafte Beziehungen geschaffen. Durch gemeinsames Planen und realisieren des Dienstes am Nächsten entsteht Solidarität. Die Partnerinnen der Mitglieder sind regelmässig miteingeladene Gäste von Kiwanis. Ausserhalb der regelmässigen Zusammenkünfte werden die Aktionen durchgeführt. Tätigkeitsfelder können Kinderkrippen, Heime, Schulen und soziale Gemeinschaften sein.

Nicht ausgeschlossen sind Renovations- und Aufbauarbeiten in Siedlungen, an Gewässern, in Wäldern, auf Kulturen. Kunst und Kultur werden ebenso unterstützt wie therapeutische Projekte und die Wiedereingliederung. Die Hilfe an alte, kranke, behinderte, benachteiligte Menschen wird ohne Vorurteil angeboten. Viele Clubs legen aufgrund gemachter Erfahrungen einen Notfonds für die schnelle Unterstüztung an. Auf die konfessionelle und politische Unabhängigkeit des Clubs und seiner Aktionen wird Wert gelegt.

Frauen im Kiwanis
Aus den Neugründungen von Kiwanis Clubs zeigt sich, dass Kiwanis nicht mehr nur eine Männerdomäne ist. Es bestehen seit 1994 auch reine Frauenclubs und nach und nach werden im District Schweiz/Liechtenstein auch gemischte Clubs gegründet. Man geht somit vom traditionellen Männerclub weg und führt die Gleichberechtigung ein.